Benutzerkonto erstellen
Deutsch
Name des Museums
Titel des Bildes
Zur letzten Objektsuche Zum Album hinzufügen

Haus der Familie Zeise

Objektbezeichnung:Tasse
erweiterte Objektbezeichnung:Ansichtstasse mit Untertasse
Sachgruppe:Kaffee- und Teegeschirr
Souvenirs
Zierobjekte
Künstler:
unbekannt
Ort:Altona (Bezirk) vermutlich Malerei
Datierung:2. Hälfte 19. Jahrhundert
Maße:Teil (Tasse): Höhe: 8,9 cm (max.); Breite: 12,3 cm (max.); Durchmesser: 10,3 cm (max.)
Teil (Untertasse): Höhe: 2,8 cm (max.); Durchmesser: 16,7 cm (max.)
Material:Porzellan
Technik:Keramische Technik
Muffelmalerei (Polychrome Malerei)
vergoldet
Sammlung:Keramik / Porzellan / Glas
Zu einer Serie/ Kollektion gehörig mit:Gebäude aus dem Besitz der Familie Zeise
Dünnwandiges Porzellan mit farbiger Überglasur-Malerei, Goldschrift und Goldradierung.
Tasse:
Große Tasse in steilwandiger Glockenbecherform mit schwach eingezogenem Bauch auf Standring. Schwarzer Ösenhenkel mit 3 goldgehöhten Ästen.
Hochrechteckiges Bildfeld, das von einem goldradierten Rahmen gefaßt und rechts und links von zartem Golddekor umgeben ist. Breiter Goldrand um die innere Lippe.
Das Bildfeld zeigt die Straßenfassade zweier 5-geschossiger Stadthäuser aus Backstein mit 3 und 4 Fensterachsen und niedrigen Nachbargebäuden. Es ist in Pastellfarben gehalten.
Es sind die Häuser der Familie Zeise in der Langen Str. Nr. 52 und 53. Im rechten Haus hatte der Chemiker und Apotheker Heinrich II. Zeise (1793-1875) seine Elefantenapotheke, bzw. später seine chemische Fabrik. Das linke Haus bewohnte von 1851-1875 seine ältester Sohn Heinrich III. Zeise (1822-1914). Anlaß für die Anfertigung der Tassen mag die Silberhochzeit H.III. Zeises [und seiner Frau] 1876 gewesen sein. Die Auftraggeberin war möglicherweise die Schwester mit dem Monogramm "D".
Untertasse:
Geschweifte kurze Wandung mit sehr breitem Spiegel, in dessen Zentrum eine Vertiefung für die Tasse ist. Auf der Fahne ist der Schriftzug angebracht, der von Goldschnörkeln umgeben ist. Um die Lippe läuft ein doppelläufiger Goldrand.
Aufschrift: "Hier ist's wo Deiner Kinder Wiege stand / Wo liebend Du für Heinrich wirktest! / Hier ist's, wo sorgend Du gewacht / Für ihn und seine Kinder!" Im Zentrum des Spiegels das Monogramm "D", manganbraun konturiert.

Literatur:
  • . (Seite: 146)

Inventarnummer: 1956-33

Fotograf: Michaela Hegenbarth

Abbildungsrechte: SHMH Altonaer Museum


Ikonographie:     Architekturdarstellungen