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Sockeltruhe mit der Kindheitsgeschichte Christi

Objektbezeichnung:Truhe
Sachgruppe:Truhen
Datierung:17. Jahrhundert
Maße:Gesamt: Höhe: 100 cm (98 bis 100 cm); Breite: 191 cm (184 bis 191 cm); Tiefe: 86 cm (79 bis 86 cm)
Material:Eichenholz
Technik:gefasst
Stil:Barock
Sammlung:Kunsthandwerk und Design
Die reich beschnitzte Truhe eines unbekannten Bildschnitzers zeigt auf der Vorderseite in vier Feldern Szenen aus dem Leben Jesu. Sie ist ein typisches Beispiel für einen in Schleswig-Holstein verbreiteten Möbeltypus dieser Zeit, in der das Schnitzhandwerk hier eine besondere Blüte erlebte. Die großen Truhen dienten meist als Brauttruhen.
Neben alttestamentarischen Szenen wurden im lutherischen Norden bevorzugt Motive aus dem Neuen Testament in der Kunst aufgegriffen. Die nicht biblischen Heiligendarstellungen hingegen fallen mit der Reformation weitgehend weg. Die Reihenfolge der Bildfelder läuft von rechts nach links: Verkündigung an Maria, Anbetung der Hirten (Weihnachten), Beschneidung des Herrn und Anbetung der drei Weisen. Truhen wie diese waren wertvolle Möbel, die wie von Luther gefordert biblische Geschichten in den Alltag brachten.
Die farbige Fassung wurde in späterer Zeit überarbeitet.

Inventarnummer: 1902-152
alte Inventarnummer: 1902,152

Signatur: bezeichnet Was: PW (ligiert)

Fotograf: C. Dannenberg

Abbildungsrechte: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf


Ikonographie:     Geburt Christi und Jugend