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Oblatendose

Objektbezeichnung:Dose
erweiterte Objektbezeichnung:Pyxis
Sachgruppe:Liturgisches/Kirchliches Gerät (Christentum)
Abendmahlsgerät/Messgerät
Künstler:
Schütte, Paulus
Ort:Hamburg (?)
Datierung:1679
Maße:Gesamt: Höhe: 6 cm; Durchmesser: 15 cm (Boden); Durchmesser: 14,4 cm (Rand)
Material:Silber (teilweise vergoldet)
Technik:gegossen (Metalltechnik)
getrieben
ziseliert (graviert, punziert)
Stil:Barock
Sammlung:Kunsthandwerk und Design
Zusammen ein Ganzes bildend mit:Abendmahlskanne
Das kostbare liturgische Set aus Abendmahlskanne (Inv.-Nr. 1925-146) und Oblatendose von dem Hamburger Goldschmied Paulus Schütte stammt aus dem Adeligen Kloster Uetersen, das nach der Reformation als Adeliges Damenstift weitergeführt wird. Da seit der Reformation beim Abendmahl Brot und Wein an die gesamte Gemeinde ausgeteilt werden, wird neues liturgisches Gefäß notwendig: Aus der Abendmahlskanne wird der Wein in den Kelch nachgeschenkt – wie auf dem Gemälde zum Naumburger Vertrag zu sehen. Die Oblatendose dient zur Aufbewahrung wie auch Verteilung der Hostien beim Abendmahl.

Literatur:
  • Luthers Norden. Petersberg 2017. (Seite: 208)

Inventarnummer: 1925-147
alte Inventarnummer: 1925/147a,b; 1925,147

Signatur: punziert Wo: Boden der Dose Was: PS

Signatur: Gravur Wo: Deckel der Dose Was: F. E. M. V. S. A. 1679

Fotograf: C. Dannenberg

Abbildungsrechte: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf


Ikonographie:     Wappen (Insignien)