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Epithelkrebs. Krankenbildnis D. Jeß |
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Die von Wittmaack signierte Zeichnung zeigt nur das Lippenrot von Ober- und Unterlippe mit beiden Mundwinkeln eines Patienten. In der Mitte des Unterlippenrotes findet sich eine oberflächlich granulierte, zu den Rändern hin aufgeworfene, am unteren Pol oberflächlich geschwürig zerfallene Geschwulst mit schmalem Randwall und tumornaher Rötung, dem typischen Bild des Lippenkrebses. Die in feinsten Farbabstufungen ausgeführte Zeichnung stellt den präoperativen Befund, wie durch ein Lochtuch gesehen, dar. Die Bemerkung exst. 5/3 60 läßt keinen Rückschluß auf die Art der durchgeführten Operation zu. Wahrscheinlich wurde eine Keilexzision durchgeführt, wie sie von Dieffenbach 1845 angegeben und von Esmarch in Chirurgische Technik beschrieben wurde (1). Hans-Helfrich Petersen, in: Jörn Henning Wolf und Franz Härle (Hg.): Krankheiten des Gesichts in künstlerischen Illustrationen des 19. Jahrhunderts, Neumünster 1994, S. 81, Kat. Nr. 31. 1 Esmarch, F./Kowalzig, E.: Chirurgische Technik, Bd. III, IV, 3. Aufl. Lipsius & Tischler, Kiel 1899, S. 76 u. 77, Fig. 102 u. 103 Literatur:
Inventarnummer: G-1990-038 Signatur: bezeichnet (o.M.: Epithelkrebs [unterstrichen]) Signatur: monogrammiert (u.l.: JW [ligiert]) Signatur: beschriftet (u.l.: G nicht zu finden (auch nicht privat.)) Signatur: beschriftet (u.r.: Destruirende Papillargeschwulst d. Unterlippe. / D. Jeß. 40 J. Kiel exst. 5/3 60.) Abbildungsrechte: Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung
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