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'...damit was bleibt von Flender...'. Arbeit und Arbeiter auf der Werft

Ab dem: 11.01.2004
Bis zum: 31.12.2016
Veranstalter:Geschichtswerkstatt Herrenwyk
AnschriftKokerstraße 1-3
23569 Lübeck-Herrenwyk
Die Flender Werft wurde 1917 in Siems bei Lübeck gegründet. Ursprünglich war nur der Bau von Schwimmdocks geplant; sehr schnell begann dann aber auch die Konstruktion von Schiffen. Die Werft hatte ihre beste Zeit in den 50er Jahren, als sie mit 4000 Beschäftigten zu den bedeutendsten Weften der Bundesrepublik zählte. Die Schiffbaukrise der 60er bis 80er Jahre überwand die Werft immer wieder. Die Belegschaft mußte permanent reduziert werden. In den 90er Jahren schaffte sie sich mit der Spezialisierung auf Container- und Ro/Ro-Schiffe einen guten Platz auf dem deutschen Schiffbaumarkt. Beim Bau von zwei Schnellfähren für die griechische Reederei Superfast Ferries übernahm das Werk sich dann technisch und finanziell. Im Juni 2002 musste Insolvenz angemeldet werden. Alle Versuche, neue Investoren zu finden, scheiterten. 800 qualifizierte Arbeitsplätze fielen weg. Die Hafenstadt Lübeck hat nun keine Reperaturwerft mehr. Mit dem Aus für Flender endete die 120-jährige Geschichte des Eisen- und Stahlschiffbaus in Lübeck.

Die Ausstellung zeichnet anhand von Fotos, Dokumenten und Ausschnitten aus Zeitzeugeninterviews die Geschichte des Werkes nach. In verschiedenen Inszenierungen wird die Arbeit auf der Werft anschaulich gemacht.
Fr 14-17 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr