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Burgkloster im Europäischen Hansemuseum Lübeck
An der Untertrave 1
23552  Lübeck

Tel.:
E-Mail: info@hansemuseum.eu

Öffnungszeit

Nov.-März: 10-17 Uhr
April-Okt.: 10-18 Uhr
Täglich geöffnet, nur an Heiligabend (24.12.) geschlossen

Im äußersten Norden der Lübecker Altstadt, als Teil des Europäischen Hansemuseums, erhebt sich eine der bedeutendsten Klosteranlagen Norddeutschlands: Das St. Maria Magdalenen Kloster – besser bekannt als Burgkloster. Durch seine herausragende Backsteingotik trägt es seit 1987 einen großen Teil zur UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Lübecker Altstadt bei. Gegründet im Jahr 1227, wurde es bis zur Reformation vom Dominikanerorden genutzt und verwaltet. Im Jahr 1531 wurde das Kloster dann in ein Armen- und Krankenhaus umgewandelt. Nach Umbauten am Ende des 19. Jahrhunderts diente es als Gericht und Untersuchungsgefängnis; während des "Dritten Reiches" war das Burgkloster durch die Inhaftierung von Juden, Widerstandskämpfern und dem "Christenprozess" von 1943 Schauplatz des national-sozialistischen Unrechts.
In den Jahren 1976 bis 1990 wurde das Gebäudeensemble des Burgklosters in eine Museumsnutzung überführt. Von 2005 bis 2011 war neben dem Kulturforum auch das archäologische Museum im Burgkloster beheimatet. Seit 2015 gehört das aufwendig restaurierte Baudenkmal zum Museumsensemble des Europäischen Hansemuseums. Hier können neben Klosterräumen wie der Langen Halle oder dem Kapitelsaal auch ehemalige Gefängniszellen und das Hospital besichtigt werden.