Object description:
Ausstellung
Period:
03.05.2026 - 14.06.2026
Address:
Subject group:
Geschichte/Kulturgeschichte
Organizer:
Galerie im Marstall Ahrensburg
Category:
Ausstellung
Venue:
Ahrensburg
Clara Palmberger-Süße arbeitet in den Medien Malerei, Text und Video und zeigt in ihrer Ausstellun Arbeiten, die zwischen Sinneseindruck und Bedeutung oszillieren. Ihre Arbeiten kreisen um den Körper – als Thema und als Erfahrung.
Die Ausstellung Augenreime von Clara Palmberger-Süße kombiniert in den Werken Malerei mit Videoarbeiten, die zwischen Sinneseindruck und Bedeutung oszillieren. Ihre Arbeiten kreisen um den Körper – als Thema und als Erfahrung. Das Absurde im Allgemeingültigen interessiert sie: schematische Körperdarstellungen bieten eine trügerische Ordnung, die das Dunkle und Unbekannte des Inneren überdeckt. In den vielschichtigen Bildräumen, in denen Vorder- und Hintergrund ineinander übergehen, wird ein Zustand unaufgelöster Widersprüchlichkeit sichtbar. Der Augenreim bezeichnet eine Reimart, bei der sich das Schriftbild reimt, nicht aber der Klang.
In ihren Videos synchronisiert Palmberger-Süße TED-Talks neu und verwandelt die Rhetorik rationaler Wissensvermittlung in poetische Verunsicherung. Intelligenz erscheint hier nicht als Kontrolle, sondern als Instabilität – als Fähigkeit, Ambivalenzen zuzulassen. Der Titel Augenreime verweist auf visuelle Verwandtschaften jenseits des Sagbaren. Die Neu-Synchronisation der Videos zielen unter anderem auf eine Form der Dichtung ab, die in einer neuen Spannung des Gesagten und Gemeinten aufeinandertreffen. Wie stille Gedankenbilder verbinden die Reime Sehen und Verstehen, Körper und Geist, Ordnung und Abweichung – und eröffnen so Räume, in denen Individualität und Bedeutung neu verhandelt werden.
Clara Palmberger-Süße (*1991 in Henstedt-Ulzburg) arbeitet in den Medien Malerei, Text und Video. Sie studierte Freie Kunst an der HFBK Hamburg, beendete 2019 dort ihren Bachelor of Arts und schloss 2024 den Master of Philosophy in Arts am Royal College of Art, London, ab. Ausgehend von der Rokoko-Malerei François Bouchers erforschte sie die malerische Oberfläche als Ort, an dem sich Materialität und Bild, Affekt und Wahrnehmung verschränken. Für ihre Arbeit erhielt sie u. a. Förderungen durch die Hamburgische Kulturstiftung, Neustart Kultur, das Arbeitsstipendium der Stadt Hamburg sowie das DAAD-Masterstipendium.
Die Ausstellung Augenreime von Clara Palmberger-Süße kombiniert in den Werken Malerei mit Videoarbeiten, die zwischen Sinneseindruck und Bedeutung oszillieren. Ihre Arbeiten kreisen um den Körper – als Thema und als Erfahrung. Das Absurde im Allgemeingültigen interessiert sie: schematische Körperdarstellungen bieten eine trügerische Ordnung, die das Dunkle und Unbekannte des Inneren überdeckt. In den vielschichtigen Bildräumen, in denen Vorder- und Hintergrund ineinander übergehen, wird ein Zustand unaufgelöster Widersprüchlichkeit sichtbar. Der Augenreim bezeichnet eine Reimart, bei der sich das Schriftbild reimt, nicht aber der Klang.
In ihren Videos synchronisiert Palmberger-Süße TED-Talks neu und verwandelt die Rhetorik rationaler Wissensvermittlung in poetische Verunsicherung. Intelligenz erscheint hier nicht als Kontrolle, sondern als Instabilität – als Fähigkeit, Ambivalenzen zuzulassen. Der Titel Augenreime verweist auf visuelle Verwandtschaften jenseits des Sagbaren. Die Neu-Synchronisation der Videos zielen unter anderem auf eine Form der Dichtung ab, die in einer neuen Spannung des Gesagten und Gemeinten aufeinandertreffen. Wie stille Gedankenbilder verbinden die Reime Sehen und Verstehen, Körper und Geist, Ordnung und Abweichung – und eröffnen so Räume, in denen Individualität und Bedeutung neu verhandelt werden.
Clara Palmberger-Süße (*1991 in Henstedt-Ulzburg) arbeitet in den Medien Malerei, Text und Video. Sie studierte Freie Kunst an der HFBK Hamburg, beendete 2019 dort ihren Bachelor of Arts und schloss 2024 den Master of Philosophy in Arts am Royal College of Art, London, ab. Ausgehend von der Rokoko-Malerei François Bouchers erforschte sie die malerische Oberfläche als Ort, an dem sich Materialität und Bild, Affekt und Wahrnehmung verschränken. Für ihre Arbeit erhielt sie u. a. Förderungen durch die Hamburgische Kulturstiftung, Neustart Kultur, das Arbeitsstipendium der Stadt Hamburg sowie das DAAD-Masterstipendium.
Keywords:
Museum
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