Zurück zur Übersicht
Groote Vissery: No 4. De Buijsen Loopen in Zee.
Stiftung Historische Museen Hamburg - Altonaer Museum
CC BY-SA 4.0
Objektbezeichnung:
Teller
Datierung:
2. Viertel 18. Jahrhundert
Maße:
Gesamt: Höhe: 2,8 cm (max.); Durchmesser: 22,6 cm; Durchmesser: 11,1 cm (Standring)
Material:
Fayence
Technik:
Keramische Technik
glasiert
Inglasurdekor
Herstellungsort:
Delft
Bereitstellende Institution:
Stiftung Historische Museen Hamburg - Altonaer Museum
Flacher Teller auf Standring mit abgeknickter, leicht ansteigende Fahne, weiß-bläuliche Zinnglasur auf Innen- und Außenseite. Die kobaltblaue Malerei erstreckt sich über die ganze Fläche der Schauseite, Spiegel und Fahne.
Schauseite:
Auf schäumender See segelt eine vollgetakelte Heringsbuise von rechts nach links, Ansicht auf das Heck mit großer niederländischer Flagge. Vor ihr segeln bis zum Horizont hin gestaffelt weitere Segelschiffe.
Am unteren Bildrand die Inschriftenkartusche, blau auf weißem Grund: "No 4. De Buijsen Loopen in Zee." (übersetzt: Auslaufende Heringsbuisen)
Rückseite:
Am Fahnenrand drei Abrißstellen von Brennhilfen, mittig auf dem Boden die Manufakturmarke, das hangemalte Zeichen eines Beils mit nach links gewendeter Klinge.
Der Teller gehört zu einer Serie von 12 Fayencetellern mit Darstellungen aus der historischen niederländischen Heringsfischerei.
Das Motiv entammt einer insgesamt 33 Blätter umfassenden Folge von Radierungen mit dem Titel "Grosse Vissery", erschienen etwa zwischen 1720 und 1730 im Verlag von Petrus Schenk in Amsterdam. Die Blätter sind gestochen von Adolf van der Laan (ca. 1690-1742), wohl im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts, nach Zeichnungen von Sieuwert van der Meulen (1698-1730) (Münzing, 1980-81).
Die Nummer verweist auf die Radierung Nr. 11 der als Vorlage dienenden Druckgraphik.
Das Titelblatt entspricht der Nr. 1 und trägt, neben Schiffen, Symbolen für den Handel und dem Wappen der niederländischen Stadt Hoorn, die Inschrift GROOTE VISSERY.
Schauseite:
Auf schäumender See segelt eine vollgetakelte Heringsbuise von rechts nach links, Ansicht auf das Heck mit großer niederländischer Flagge. Vor ihr segeln bis zum Horizont hin gestaffelt weitere Segelschiffe.
Am unteren Bildrand die Inschriftenkartusche, blau auf weißem Grund: "No 4. De Buijsen Loopen in Zee." (übersetzt: Auslaufende Heringsbuisen)
Rückseite:
Am Fahnenrand drei Abrißstellen von Brennhilfen, mittig auf dem Boden die Manufakturmarke, das hangemalte Zeichen eines Beils mit nach links gewendeter Klinge.
Der Teller gehört zu einer Serie von 12 Fayencetellern mit Darstellungen aus der historischen niederländischen Heringsfischerei.
Das Motiv entammt einer insgesamt 33 Blätter umfassenden Folge von Radierungen mit dem Titel "Grosse Vissery", erschienen etwa zwischen 1720 und 1730 im Verlag von Petrus Schenk in Amsterdam. Die Blätter sind gestochen von Adolf van der Laan (ca. 1690-1742), wohl im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts, nach Zeichnungen von Sieuwert van der Meulen (1698-1730) (Münzing, 1980-81).
Die Nummer verweist auf die Radierung Nr. 11 der als Vorlage dienenden Druckgraphik.
Das Titelblatt entspricht der Nr. 1 und trägt, neben Schiffen, Symbolen für den Handel und dem Wappen der niederländischen Stadt Hoorn, die Inschrift GROOTE VISSERY.
Inventarnummer:
1979-226,4
Signatur(en):
Zeichen
Wo: unter dem Boden
Was: Darstellung eines Beils in Blau
Wo: unter dem Boden
Was: Darstellung eines Beils in Blau
Schlagworte:
Gewerbe/Industrie
Hochsee- und Küstenfischerei
Segelschiff, Segelboot
In Portal übernommen am:
2026-01-30T16:40:01Z
Objekte der gleichen Person (12):
Ähnliches Material (205):
Ähnliche Technik (307):
Qualität durch Dein Feedback
Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer,
Falls Du Fehler in den Datensätzen entdeckst (z.B. Rechtschreibfehler, Zahlendreher etc.) oder Probleme mit der Anzeige der Dokumente hast, zögere nicht, uns dies mitzuteilen. Dafür kannst Du ganz einfach das nebenstehende Kontaktformular nutzen und das Museum direkt anschreiben. Deine Daten werden sicher über ein SSL-Zertifikat übertragen. Wenn Du weitere Fragen zum Datenschutz hast, klicke bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Falls Du Fehler in den Datensätzen entdeckst (z.B. Rechtschreibfehler, Zahlendreher etc.) oder Probleme mit der Anzeige der Dokumente hast, zögere nicht, uns dies mitzuteilen. Dafür kannst Du ganz einfach das nebenstehende Kontaktformular nutzen und das Museum direkt anschreiben. Deine Daten werden sicher über ein SSL-Zertifikat übertragen. Wenn Du weitere Fragen zum Datenschutz hast, klicke bitte hier: Informationen zum Datenschutz