Datierung:
1942
Maße:
71 x 56 cm
Technik:
Farbdruck
Sachgruppe:
Öffentlichkeit und Gemeinwesen
Kriegswesen / Militär
Politische Organisationen / Parteien
Person:
Bereitstellende Institution:
Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum - Stadtmuseum Warleberger Hof
Auch die Alliierten starteten großangelegte Aufklärungskampagnen, in denen die Bevölkerung vor unbedachten Äußerungen und der Preisgabe von kriegsrelevanten Informationen gewarnt wurde. Während die deutschen Anti-Spionage-Plakate häufig den Spion und somit die Gefahr visualisierten, zeigte Anton Otto Fischer die dramatischen Folgen - auf diesem Plakat ein brennendes, im Sinken begriffenes Handelsschiff. Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges setzte das Deutsche Reich U-Boote im Seekrieg gegen England ein, deren Hauptaufgabe in der Versenkung gegnerischer Geleitzüge und Konvois bestand, um England von der Zufuhr von Versorgungsgütern abzuschneiden. Aufgrund des mangelhaften amerikanischen Küstenschutzes gelang es deutschen U-Booten nach dem Kriegseintritt der USA im Dezember 1941 auch vor der amerikanischen Ostküste zu operieren. Von Januar bis Juli 1942, während der Phase der "Atlantikschlacht", fügte die deutsche Kriegsmarine der amerikanischen Handelsflotte empfindliche Verluste zu. Der 1882 in München geborene Anton Otto Fischer kam 1903 nach New York. Bekannt durch seine Illustrationen für die "Saturday Evening Post", war er seit 1942 als offizieller Kriegsmaler bei der amerikanischen Küstenwache tätig und gestaltete für das Informationsministerium in Washington mehrere Aufklärungsplakate.
Inventarnummer:
181/1996
In Portal übernommen am:
2026-01-30T17:56:54Z
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