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"Christian VIII" und "Gefion" im Gefecht mit den Küstenbattereien vor Eckernförde 1849
Objektbezeichnung:
Gemälde
Datierung:
1909
Maße:
1040 mm x 1740 mm
Technik:
Öl auf Leinwand
Sachgruppe:
Wasserfahrzeuge
Marine
Malerei
historische Ereignisse, Personen, Orte
Kriegswesen / Militär
Person:
Bereitstellende Institution:
Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum - Stadtmuseum Warleberger Hof
Dargestellt ist das Gefecht der schleswig-holsteinischen Küstenbattereien gegen die Dänischen Linienschiffe "Christian VIII" (links) und "Gefion" (rechts) vor dem Strand der Eckernförder Bucht am 5. April 1849. Im Dänisch-Deutschen Krieg (1848-1851) waren am 5. April 1849 nach Ablauf des Waffenstillstandes Schiffe der dänischen Flotte zur Blockade der Stadt in der Eckernförder Bucht erschienen und gingen dort vor Anker. Die schleswig-holsteinische Küstenbatterie war zu klein, um etwas gegen die Schiffe ausrichten zu können. Ihnen kam ein Drehen des Windes Richtung Land zu Hilfe. Die dänischen Schiffe - nicht in der Lage sich freizusegeln - waren dem gegnerischen Beschuss hilflos ausgeliefert. In dem Gemälde Arenholds sind die vom auflandigen Wind geblähten Segel der Schiffe deutlich sichtbar. Das siegreiche Gefecht, bei dem "Christian VIII" schließlich explodierte, gehörte zu den bekanntesten Ereignissen der schleswig-holsteinischen Marinegeschichte und war daher auch ein Thema der Marinemaler des Kaiserreiches, etwa für Lüder Arenholdt, der das Bild 60 Jahre nach dem Ereignis malte. Die Marinemaler des Kaiserreiches stellten mehrfach maritime Ereignisse vergangener Epochen dar, um auf diese Weise Traditionslinien aufzuzeigen, die dem Seemachtsstreben Deutschlands eine Legitimation verliehen.
Inventarnummer:
31/1979
In Portal übernommen am:
2025-11-14T14:12:39Z
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