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Kriegsmarine - SMS "Friedrich Carl", Großer Kreuzer
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
CC BY-SA 4.0
Objektbezeichnung:
Postkarte
Material:
Papier
Technik:
Lichtdruck
Sachgruppe:
Ansichtskarten
Bereitstellende Institution:
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
Großer Kreuzer SMS "FRIEDRICH CARL", Schwesterschiff "PRINZ ADALBERT";
Bauwerft: Blohm & Voss, Hamburg, Stapellauf 21.6.1902, Indienststellung 12.12.1903;
Abmessung: Länge ü.a. 126,5 m (Kwl 124,9 m), Breite 19,6 m, Tiefgang 7,80 m, Wasserverdrängung max. 9875 t;
Antrieb: 14 Dürr-Dampfkessel/3 Dreizylinder-Expansionsdampfmaschine 17000 Psi (12503,5 Kw), 3 Schrauben mit 20,5 kn;
Bewaffnung: 4 Schnellladekanonen 21 cm, 10 Schnellladekanonen 15 cm, 12 Schnellladekanonen 8,8 cm, 10 Maschinenkanonen 3,7 cm, 4 Torpedorohre 45 cm (1 Bug, 2 seitlich).
Verbleib: Die am 12.12.1903 begonnenen Erprobungen wurden bereits im Februar 1904 abgebrochen, da "FRIEDRICH CARL" Kaiser Wilhelm II. auf dessen Spanien- und Mittelmeerreise auf dem NDL-Passagierdampfer "KÖNIG ALBERT" von März bis Mai 1904 begleiten musste. Nach Rückkehr wurde sie den Aufklärungskräften der Schlachtflotte zugeteilt. Von Juni bis August 1904 unternahm es Ausbildungsfahrten in englische, niederländische und norwegische Häfen, gefolgt von der Teilnahme im August an den Herbstmanövern der Flotte in Nord- und Ostsee. Von März bis Mai 1905 diente sie erneut als Begleitschiff auf des Kaisers Mittelmeerreise. Danach war "FRIEDRICH CARL" bis zum 2. 4.1906 Flaggschiff des Befehlshabers der Aufklärungskräfte. Das Schiff nahm im Juli 1905 an der Sommerreise der Flotte nach Schweden und im Februar 1906 an Übungsfahrten in dänischen Gewässern teil. Am 5.3.1908 zur Grundüberholung außer Dienst gestellt begann ihre nächste Indienststellung am 1.3.1909 als Torpedoversuchsschiff und gehörte zum Verband der Schul- und versuchsschiffe. Im Eiswinter 1911/12 wurde auch "FRIEDRICH CARL" zur Befreiung von im Eis festsitzender Handelsschiffe in der westlichen Ostsee eingesetzt. Bei Kriegsausbruch befand sie sich zur Reparatur in der Kaiserlichen Werft in Kiel. Anschließend wurde sie der Ostseeflotte zugeteilt, wo sie als Flaggschiff der Aufklärungsgruppe Ostsee an verschiedenen Operationen gegen die Baltische Flotte der russischen Marine teilnahm. Bei den Vorstößen in den Finnischen Meerbusen hatte das Schiff auch erstmals Wasserflugzeuge an Bord, die täglich bei entsprechenden Wetterbedingungen zu Aufklärungsflügen starteten. Bei einem geplanten Angriff auf die russische Marinebasis Libau lief "FRIEDRICH CARL" am 17.11.1914 etwa 30 Seemeilen vor Memel erst auf eine und beim Versuch Memel zu erreichen, auf eine weitere russische Mine. Auf den Notruf hin war der "KREUZER" zu Hilfe gekommen und übernahm bis auf 8 bei der Explosion ums Leben gekommene Männer die Besatzung. Um 07.15 Uhr kenterte das Schiff und ging unter.
(Album 188-70)
Bauwerft: Blohm & Voss, Hamburg, Stapellauf 21.6.1902, Indienststellung 12.12.1903;
Abmessung: Länge ü.a. 126,5 m (Kwl 124,9 m), Breite 19,6 m, Tiefgang 7,80 m, Wasserverdrängung max. 9875 t;
Antrieb: 14 Dürr-Dampfkessel/3 Dreizylinder-Expansionsdampfmaschine 17000 Psi (12503,5 Kw), 3 Schrauben mit 20,5 kn;
Bewaffnung: 4 Schnellladekanonen 21 cm, 10 Schnellladekanonen 15 cm, 12 Schnellladekanonen 8,8 cm, 10 Maschinenkanonen 3,7 cm, 4 Torpedorohre 45 cm (1 Bug, 2 seitlich).
Verbleib: Die am 12.12.1903 begonnenen Erprobungen wurden bereits im Februar 1904 abgebrochen, da "FRIEDRICH CARL" Kaiser Wilhelm II. auf dessen Spanien- und Mittelmeerreise auf dem NDL-Passagierdampfer "KÖNIG ALBERT" von März bis Mai 1904 begleiten musste. Nach Rückkehr wurde sie den Aufklärungskräften der Schlachtflotte zugeteilt. Von Juni bis August 1904 unternahm es Ausbildungsfahrten in englische, niederländische und norwegische Häfen, gefolgt von der Teilnahme im August an den Herbstmanövern der Flotte in Nord- und Ostsee. Von März bis Mai 1905 diente sie erneut als Begleitschiff auf des Kaisers Mittelmeerreise. Danach war "FRIEDRICH CARL" bis zum 2. 4.1906 Flaggschiff des Befehlshabers der Aufklärungskräfte. Das Schiff nahm im Juli 1905 an der Sommerreise der Flotte nach Schweden und im Februar 1906 an Übungsfahrten in dänischen Gewässern teil. Am 5.3.1908 zur Grundüberholung außer Dienst gestellt begann ihre nächste Indienststellung am 1.3.1909 als Torpedoversuchsschiff und gehörte zum Verband der Schul- und versuchsschiffe. Im Eiswinter 1911/12 wurde auch "FRIEDRICH CARL" zur Befreiung von im Eis festsitzender Handelsschiffe in der westlichen Ostsee eingesetzt. Bei Kriegsausbruch befand sie sich zur Reparatur in der Kaiserlichen Werft in Kiel. Anschließend wurde sie der Ostseeflotte zugeteilt, wo sie als Flaggschiff der Aufklärungsgruppe Ostsee an verschiedenen Operationen gegen die Baltische Flotte der russischen Marine teilnahm. Bei den Vorstößen in den Finnischen Meerbusen hatte das Schiff auch erstmals Wasserflugzeuge an Bord, die täglich bei entsprechenden Wetterbedingungen zu Aufklärungsflügen starteten. Bei einem geplanten Angriff auf die russische Marinebasis Libau lief "FRIEDRICH CARL" am 17.11.1914 etwa 30 Seemeilen vor Memel erst auf eine und beim Versuch Memel zu erreichen, auf eine weitere russische Mine. Auf den Notruf hin war der "KREUZER" zu Hilfe gekommen und übernahm bis auf 8 bei der Explosion ums Leben gekommene Männer die Besatzung. Um 07.15 Uhr kenterte das Schiff und ging unter.
(Album 188-70)
Inventarnummer:
Album 188-70
Signatur(en):
betitelt
Wo: o. l.
Was: S.M. Panzerkreuzer Friedrich Carl
Wo: o. l.
Was: S.M. Panzerkreuzer Friedrich Carl
bezeichnet
Wo: rückseitig M. l.
Was: Photogr. u. Verlag Gebr. Lampe, Kiel. No. 15 Rö.
Wo: rückseitig M. l.
Was: Photogr. u. Verlag Gebr. Lampe, Kiel. No. 15 Rö.
Schlagworte:
Kriegsmarine, Kriegsschiffe
In Portal übernommen am:
2026-02-10T08:26:08Z
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