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Ein eiserner Morion mit je einer großen getriebenen Rosette an der Seite
Industriemuseum Elmshorn
CC BY-SA 4.0
Objektbezeichnung:
Morion
Datierung:
2. Hälfte 16. Jahrhundert
Maße:
Werk: Höhe: 30 cm; Breite: 25 cm; Tiefe: 36 cm
Material:
Eisenblech
Messing
Technik:
geschmiedet
Sachgruppe:
Militärische Uniformen
Bereitstellende Institution:
Industriemuseum Elmshorn
Ein eiserner Morion mit je einer großen getriebenen Rosette an der Seite. Unter den Rosetten je 6 kleine Messingblumen (2 fehlen leider). Die lederne Innenausstattung fehlt. Der Helm ist in neuerer Zeit mit schwarzer Farbe übermalt worden.
Der Morion entstand in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts aus dem Eisenhut. Er ist ein offener Helmtypus ohne Visier. Dafür waren die Helme in der Regel mit Backenstücken versehen. In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurden Morions oft mit einem hohen Kamm auf der Helmglocke gefertigt. Die hochwertigeren Exemplare wurden aus einer einzigen Stahlplatte geschmiedet und aufwändig verziert. Bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der Morion verwendet und fand zunächst bei Pikenieren, später bei Stadtwachen und Leibgarden Verbreitung.
Der Morion entstand in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts aus dem Eisenhut. Er ist ein offener Helmtypus ohne Visier. Dafür waren die Helme in der Regel mit Backenstücken versehen. In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurden Morions oft mit einem hohen Kamm auf der Helmglocke gefertigt. Die hochwertigeren Exemplare wurden aus einer einzigen Stahlplatte geschmiedet und aufwändig verziert. Bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der Morion verwendet und fand zunächst bei Pikenieren, später bei Stadtwachen und Leibgarden Verbreitung.
Inventarnummer:
A-0436
In Portal übernommen am:
2026-01-30T16:15:31Z
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