Objektbezeichnung:
Igel
Maße:
B: 30 cm, T: 32 cm, L: 176 cm
Material:
Holz
Metall
Sachgruppe:
Landwirtschaft
Bereitstellende Institution:
Museumshof Lensahn
In grobschollige Böden kann der Frost besser eindringen. Leichten Boden legt man daher nach dem Umgraben mit dem Igel in Furchen, um so die garebildende Wirkung des Frostes zu erhöhen. Der Igel bekommt seine Hauptbedeutung beim Häufeln und Furchen der Anbaufrüchte und beim Ziehen von Bewässerungsgräben. Durch die angesetzte Schar zieht er sich selbsttätig auch in schweren Bodenarten. Wenn man die Streichblätter entfernt, so erhält man einen kräftigen Lüfter, der zugleich mit dem Haltebügel Unkraut jäten. Zweck der neuzeitlichen Handgeräte, Kraft zu ersparen und die landwirtschaftliche Arbeit leichter und gründlicher ausführen zu können. Ihre Formen sind entsprechend durch entwickelt, die ziehende Arbeitsmethode ist möglichst gewahrt. Sie ist bei der fließenden Pflugarbeit bereits von altersher angewendet worden.
Inventarnummer:
357
In Portal übernommen am:
2026-01-30T18:01:56Z
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