Objektbezeichnung:
Ausstellung
Zeitraum:
18.04.2026 - 17.05.2026
Adresse:
Sachgruppe:
Geschichte/Kulturgeschichte
Veranstalter:
Galerie in der Wassermühle Trittau
Kategorie:
Ausstellung
Spielort:
Trittau
Die 34. Stipendiatin des Kunststipendiums der Trittauer Wassermühle präsentiert ihre Arbeiten des vergangenen Jahres.
Noémi Barbaglia untersucht, wie sich Zustände von Schwäche, Sichtbarkeit und räumlicher Spannung materialisieren. Schwäche erscheint nicht als Defizit, sondern als Zwischenzustand, der Verschiebungen erzeugt — im Körper, im Raum und in der Wahrnehmung. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Architektur, Objekt und psychologischen Strukturen.
Barbaglia arbeitet mit historischen Möbeln wie der viktorianischen fainting couch, der psychoanalytischen Couch oder der Isokon-Liege von Marcel Breuer. Sie begreift diese nicht als nostalgische Objekte, sondern als kulturelle Marker, an denen sich Macht, Ohnmacht und gesellschaftliche Rollenbilder ablesen lassen. Durch formale Transformationen – Verdichtung, Überlagerung, Verschiebung – entstehen irritierende Hybridformen, die bekannte Funktionen unterlaufen.
In ihrer Ausstellung Shift eröffnet sie kein abstraktes „Dialogfeld“, sondern ein präzises Untersuchungsgebiet: Wie verhalten sich Körper zu Räumen, die instabil geworden sind? Welche Bilder von Schutz, Schwäche oder Handlungsmacht entstehen, wenn Möbel und Architekturen aus ihren Funktionen herausgelöst werden?
Noémi Barbaglia (*1993 in Luxemburg) ist die aktuelle Trägerin des Kunststipendiums in der Trittauer Wassermühle, gefördert durch die Sparkassen - Kulturstiftung Stormarn. Von 2014 bis 2022 studierte sie an der HFBK Hamburg und bekam 2019 den Karl H. Ditze Preis für die beste Abschlussarbeit. 2017 erhielt sie zudem eine Begabtenförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes und erhielt 2024 das Arbeitstipendium der Freien und Hansestadt Hamburg. 2024 realisierte sie im Kunstverein Harburger Bahnhof ihre erste institutionelle Einzelausstellung „The Hallway“.
Ausstellungseröffnung
18. April um 16 Uhr
Begrüßung
Thomas Piehl
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein und stv. Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn
Einführung
Dr. Katharina Schlüter
Leitung Kunst & Kultur und
Geschäftsführung der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn
Künstlerinnengespräch
Am Sonntag, den 17. Mai, findet im Rahmen der Finissage um 15 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin Noémi Barbaglia in ihrer Ausstellung statt.
Noémi Barbaglia untersucht, wie sich Zustände von Schwäche, Sichtbarkeit und räumlicher Spannung materialisieren. Schwäche erscheint nicht als Defizit, sondern als Zwischenzustand, der Verschiebungen erzeugt — im Körper, im Raum und in der Wahrnehmung. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Architektur, Objekt und psychologischen Strukturen.
Barbaglia arbeitet mit historischen Möbeln wie der viktorianischen fainting couch, der psychoanalytischen Couch oder der Isokon-Liege von Marcel Breuer. Sie begreift diese nicht als nostalgische Objekte, sondern als kulturelle Marker, an denen sich Macht, Ohnmacht und gesellschaftliche Rollenbilder ablesen lassen. Durch formale Transformationen – Verdichtung, Überlagerung, Verschiebung – entstehen irritierende Hybridformen, die bekannte Funktionen unterlaufen.
In ihrer Ausstellung Shift eröffnet sie kein abstraktes „Dialogfeld“, sondern ein präzises Untersuchungsgebiet: Wie verhalten sich Körper zu Räumen, die instabil geworden sind? Welche Bilder von Schutz, Schwäche oder Handlungsmacht entstehen, wenn Möbel und Architekturen aus ihren Funktionen herausgelöst werden?
Noémi Barbaglia (*1993 in Luxemburg) ist die aktuelle Trägerin des Kunststipendiums in der Trittauer Wassermühle, gefördert durch die Sparkassen - Kulturstiftung Stormarn. Von 2014 bis 2022 studierte sie an der HFBK Hamburg und bekam 2019 den Karl H. Ditze Preis für die beste Abschlussarbeit. 2017 erhielt sie zudem eine Begabtenförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes und erhielt 2024 das Arbeitstipendium der Freien und Hansestadt Hamburg. 2024 realisierte sie im Kunstverein Harburger Bahnhof ihre erste institutionelle Einzelausstellung „The Hallway“.
Ausstellungseröffnung
18. April um 16 Uhr
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Einführung
Dr. Katharina Schlüter
Leitung Kunst & Kultur und
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Künstlerinnengespräch
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Schlagworte:
Museum
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