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Alles bleibt anders – Transformationsprozesse in Raum und Zeit
Albersdorf (Kreis Dithmarschen)
keine Lizenz
Objektbezeichnung:
Ausstellung
Zeitraum:
08.05.2026 - 23.08.2026
Adresse:
Sachgruppe:
Geschichte/Kulturgeschichte
Natur
Veranstalter:
Steinzeitpark Dithmarschen
Kategorie:
Ausstellung
Spielort:
Albersdorf (Kreis Dithmarschen)
Alles bleibt anders: Wie Menschen mit tiefgreifenden Veränderungen umgingen
Keine Gesellschaft lebt ewig. Diese Tatsache mag erst einmal beunruhigend klingen —
doch sie stellt den normalen Verlauf der Geschichte dar. Gesellschaften und ihre
Umwelten verändern sich ständig. Besonders tiefgreifende Veränderungen,
sogenannte „Transformationen“, bestimmen, wer wir sind, wie wir leben, und wie wir
uns weiterentwickeln.
Die Gründe für diese Transformationen — in der Gegenwart oder der Vergangenheit —
sind zahlreich, divers und kompliziert. Auslöser können zum Beispiel
Klimaschwankungen und Umweltveränderungen sein, aber auch Demographie und
soziale Ungleichheit, mentale Welten, Bewegungen von Menschen, Tieren und
Objekten oder Veränderungen in der Ernährung. So vielfältig die Erscheinungsbilder
von Transformationen sind, eines ist klar:
Alles bleibt anders.
Unter genau diesem Titel präsentiert eine von Wissenschaftler*innen der Christian
Albrechts-Universität zu Kiel konzipierte Ausstellung anhand von zehn Beispielen
Transformationen aus der Menschheitsgeschichte der vergangenen 12.000 Jahre.
Sie zeigt unter anderem, wie Menschen vor 4000 Jahren auf Klimawandel reagierten;
was Großsiedlungen vor 6.000 Jahren mit einer modernen, sozialistischen Kommune in
Kalifornien zu tun haben; ob es bereits vor 5.000 Jahren Pandemien gab und welches
Superfood in der Bronzezeit nachhaltige Landwirtschaft ermöglichte.
Die Ausstellung geht auf wissenschaftliche Arbeiten im Sonderforschungsbereich 1266
„TransformationsDimensionen, Mensch-Umwelt Wechselwirkungen in Prähistorischen
und Archaischen Gesellschaften“ zurück, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft
(DFG) von 2016 bis 2025 an der CAU gefördert hat. Viele der noch offenen Fragen sind
aktuell auch Forschungsgegenstand im Exzellenzcluster „ROOTS, Konnektivität von
Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten“, den die DFG seit 2019
ebenfalls an der CAU finanziert.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 7. 5. 2026 wird die geschäftsführende Direktorin des Kieler Instituts für Ur- und Frühgeschichte, Frau Prof. Wiebke Kirleis, ab ca. 16.15 Uhr einen ca. 30 minütigen Einführungsvortrag zum Thema „Transformationsprozesse in Raum und Zeit“ halten.
Keine Gesellschaft lebt ewig. Diese Tatsache mag erst einmal beunruhigend klingen —
doch sie stellt den normalen Verlauf der Geschichte dar. Gesellschaften und ihre
Umwelten verändern sich ständig. Besonders tiefgreifende Veränderungen,
sogenannte „Transformationen“, bestimmen, wer wir sind, wie wir leben, und wie wir
uns weiterentwickeln.
Die Gründe für diese Transformationen — in der Gegenwart oder der Vergangenheit —
sind zahlreich, divers und kompliziert. Auslöser können zum Beispiel
Klimaschwankungen und Umweltveränderungen sein, aber auch Demographie und
soziale Ungleichheit, mentale Welten, Bewegungen von Menschen, Tieren und
Objekten oder Veränderungen in der Ernährung. So vielfältig die Erscheinungsbilder
von Transformationen sind, eines ist klar:
Alles bleibt anders.
Unter genau diesem Titel präsentiert eine von Wissenschaftler*innen der Christian
Albrechts-Universität zu Kiel konzipierte Ausstellung anhand von zehn Beispielen
Transformationen aus der Menschheitsgeschichte der vergangenen 12.000 Jahre.
Sie zeigt unter anderem, wie Menschen vor 4000 Jahren auf Klimawandel reagierten;
was Großsiedlungen vor 6.000 Jahren mit einer modernen, sozialistischen Kommune in
Kalifornien zu tun haben; ob es bereits vor 5.000 Jahren Pandemien gab und welches
Superfood in der Bronzezeit nachhaltige Landwirtschaft ermöglichte.
Die Ausstellung geht auf wissenschaftliche Arbeiten im Sonderforschungsbereich 1266
„TransformationsDimensionen, Mensch-Umwelt Wechselwirkungen in Prähistorischen
und Archaischen Gesellschaften“ zurück, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft
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Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten“, den die DFG seit 2019
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