Objektbezeichnung:
Ausstellung
Zeitraum:
18.05.2026 - 23.08.2026
Adresse:
Sachgruppe:
Geschichte/Kulturgeschichte
Veranstalter:
Europäisches Hansemuseum
Kategorie:
Ausstellung
Spielort:
Lübeck
Was heißt es eigentlich, »ziemlich privilegiert« zu sein? Früher und heute gab und gibt es Privilegien und Sonderrechte für bestimmte Personen und Gruppen. Aber auch ganze Städte konnten besonders privilegiert werden – so auch Lübeck. Durch den 1226 ausgestellten Reichsfreiheitsbrief nimmt die Stadt über Jahrhunderte eine gegenüber ihren Nachbarn herausgehobene Stellung ein. Auch prägt die Urkunde mit ihren zahlreichen Bestimmungen die Hansestadt zum Teil bis heute.
Warum wird diese heute 800 Jahre alte Urkunde im Jahr 1925 zur Klärung eines Streits zwischen Lübecker und Mecklenburger Fischern herangezogen? Warum suchten im Mittelalter Städte wie Kiel oder Rostock bei schwierigen Rechtsfragen Lübecker Ratsherren für eine Entscheidung auf? Und wovon sprach eigentlich Thomas Mann, als er in einem Vortrag Lübeck als eine »geistige Lebensform« ausmachen wollte?
Diesen und vielen anderen Fragen geht die Sonderausstellung mit zahlreichen Objekten aus Vergangenheit und Gegenwart auf den Grund. Sie beleuchtet die verschiedenen Folgen der Lübecker Privilegierung und wirft einen Blick darauf, welche Auswirkungen der Reichsfreiheitsbrief auf das Lübecker Stadtgebiet, das städtische Recht, die Wirtschaft sowie die Ausprägung einer »lübschen« Identität hatte.
Warum wird diese heute 800 Jahre alte Urkunde im Jahr 1925 zur Klärung eines Streits zwischen Lübecker und Mecklenburger Fischern herangezogen? Warum suchten im Mittelalter Städte wie Kiel oder Rostock bei schwierigen Rechtsfragen Lübecker Ratsherren für eine Entscheidung auf? Und wovon sprach eigentlich Thomas Mann, als er in einem Vortrag Lübeck als eine »geistige Lebensform« ausmachen wollte?
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