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SCHWARZKOPF FIXIERPINSEL

Objektbezeichnung:Fixierpinsel
Sachgruppe:Haar- und Bartpflege
Frisör
Hersteller:HANS SCHWARZKOPF GmbH Hamburg
Ort:Hamburg
Datierung:3. Viertel 20. Jahrhundert
Maße:H: 10 cm, D: 3,3 cm
Material:Kunststoff
Haar
Technik:gepresst (fabrikmäßig)
gegossen
eingezogen (Schweinsborsten)
Nachdem die Well-Lotion ausgespült ist, müssen die Disulfidbrücken im Haar wieder gefestigt, d.h. fixiert werden. In den ersten Nachkriegsjahren geschah dies mit einem Fixierschwamm oder mit Fixierpinseln. Die Firma SCHWARZKOPF aus Hamburg bot den Frisören diese Pinsel an. Durch kräftiges Drücken der Pinselborsten auf die gewickelten Haare erzeugte der Frisör mit Hilfe des Schaumes das Durchfeuchten der Haare. Der chemische Prozess ist zuerst die Neutralisation, bei der die frei werdenden Sauerstoffatome die Schwefelbrücken binden (Oxidation). - Die Pinselmasse ist Bakelit. Der geringelte Griff sorgt für einen sicheren Halt. Die Borsten dürften vulkanisiert sein. Das Firmenlogo und Fixier Pinsel kennzeichnen den Hersteller und Funktion. - Einer der Pinsel weicht in der Bauweise am Fuß durch eine Innenkehlung von den anderen ab.

Inventarnummer: Fr569

Signatur: Schriftzug (seitlich: Firmenemblem; FIXIER PINSEL)

Abbildungsrechte: Herr Zopfs Friseurmuseum